Tausend und eine Nacht
Durchwacht
Übers Leben nachgedacht
Mich mit mir selbst verkracht
Später darüber gelacht
Und wieder Frieden gemacht
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Die Katze
Neben mir auf der Matratze
Liegt schnurrend meine alte Katze
Ihr Fell glänzt golden in der Sonne
Ihr Anblick nichts als reine Wonne
Mehr Harmonie ist gar nicht denkbar
Doch diese Katze ist nicht lenkbar
Bescheidenheit
„Bescheidenheit ist eine Zier
Doch weiter komm’ ich ohne Ihr“
Motto vieler jetzt und hier
Masken des Lächelns kaschieren berechnende Gier
Jeder Funken von Vertrauen
Wird genutzt zum Weiterkommen
Ohne zu fragen wird alles genommen
Das lässt in kalte Seelen schauen
AL ltag
Gemeinhin tituliert als schAL
Gibt’s ihn dennoch überALl
Täglich gleich und ganz banAL
Ist er für viele eine QuAL
Als Sicherheit ist er geniAL
Für Phantasie aber fatAL
Der Fremde
Ich seh‘ Dich seit Jahren jeden Tag
Kenn‘ jede Kontur in Deinem Gesicht
Freu‘ mich auf Dein Lächeln, das ich so mag
Doch Deinen Namen kenn‘ ich nicht
Morgens 8 Uhr 15, Linie vier
Wie immer steigst Du ein
Ich heb‘ den Kopf – seh‘ zu Dir
Draußen blitzt der Sonnenschein
