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Bevor ich mich der eigenen Worte bediene, zunächst ein paar fremde Worte:

„Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit und das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.“
Perikles (ca. 490 v. Chr. – 429 v. Chr.)

Worte eines klugen Menschen. Ein weiterer kluger Mensch stellte Folgendes fest:

„Gedankenfreiheit ist die einzig wahre und die größte Freiheit.“
Maxim Gorki (1868 – 1936)

Den Kern aber treffen die Worte eines dritten – ebenso klugen – Menschen:

„Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir die Gedanken.“
Karl Kraus (1874 – 1936)

Davon habe ich ein paar. Gedanken aller Art. Gedanken, die in Worte gekleidet werden wollen und sollen. Wortkleider in allen Farben und Größen, gewebt mit meinen ganz persönlichen Worten, die niemand teilen muss, aber jeder gerne teilen darf.

Neueste Beiträge

Die Hinterbliebene

Schwarze Schrift auf harmlosem Papier
brachte bleischwere Worte hin zu ihr.
Bewegend und liebevoll gewählt,
hatten sie von einem Abschied ihr erzählt.
Ein Abschied mit Endgültigkeit,
unfreiwillig auf und in die Ewigkeit.
Überraschend kamen diese Worte nicht;
zutiefst berührend, aber dunkler als das Schwarz der Schrift.

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Banale Tage

Ein ganz normaler Tag begann
Ging ihn ohne jegliche Erwartung an
Unbestimmter Gleichmut,
der schlicht und freundlich in mir ruht

An diesem Tag, der weder Drama noch besonderen Glanz versprach,
ging ich pflichtbewusst der täglichen Routine nach
So friedlich und so unspektakulär
Mit Raum für schweifende Gedanken nebenher

Als jemand beiläufig die Bemerkung machte,
die unverhofft ein Feuer in der Fantasie entfachte:
Die Gedanken explodierten,
zauberten Bilder, die sich gegenseitig inspirierten!

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Perfekt

Bin heute wieder angeeckt.
Während der Besprechung zum aktuellen Buchprojekt
hab‘ ich im Meeting-Raum ein Makel am Design entdeckt:
Bei einem Stück der Fußleiste hinten ganz im Eck
war die Montage nicht korrekt.
Der Übergang von Wand und Boden war nicht richtig abgedeckt,
so dass ein dunkler schiefer Spalt entstand, der mein Missfallen geweckt.
Gegen meinen Willen fanden meine Augen ganz direkt
immer wieder diesen Pfusch als Zielobjekt.

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