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Bevor ich mich der eigenen Worte bediene, zunächst ein paar fremde Worte:

„Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit und das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.“
Perikles (ca. 490 v. Chr. – 429 v. Chr.)

Worte eines klugen Menschen. Ein weiterer kluger Mensch stellte Folgendes fest:

„Gedankenfreiheit ist die einzig wahre und die größte Freiheit.“
Maxim Gorki (1868 – 1936)

Den Kern aber treffen die Worte eines dritten – ebenso klugen – Menschen:

„Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir die Gedanken.“
Karl Kraus (1874 – 1936)

Davon habe ich ein paar. Gedanken aller Art. Gedanken, die in Worte gekleidet werden wollen und sollen. Wortkleider in allen Farben und Größen, gewebt mit meinen ganz persönlichen Worten, die niemand teilen muss, aber jeder gerne teilen darf.

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Das Kind

Erst in dann bei mir aufgewachsen,  uns gegenseitig ge- und eingeprägt, schließlich über mich und sich hinausgewachsen und trotz mancher Steine auf gangbarem Weg. Hat Vertrauen mir zum Geschenk gemacht, zutiefst verbunden und doch ewig fremd. An meine Grenzen hat es mich gelegentlich gebracht, während es selber keine Grenzen kennt.

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Freundesland

Das Gras scheint grüner, dort wo du stehst; viel gerader scheint der Weg, auf dem du gehst. Jede Kreuzung scheint Wegweiser für dich zu haben: Nie scheinen dich Entscheidungen zu plagen, welcher Weg nun gangbar und richtig für dich ist, hast nie die Möglichkeiten eines anderen Wegs vermisst. Bestätigung scheint überall in deinem Land zu wachsen, die Steine auf deinem Weg alle rund geformt, so dass sie weder Schuhe noch das Selbstvertrauen ankratzen.

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Regen

Ein heißer Sommertag neigt sich dem Ende:Aufgeheizt sind Straßen, Wege, Häuserwände.In jedem Haus die Fenster offen,als würden auch sie auf des Abends Kühle hoffen. Erschöpft lassen wir uns auf die Laken sinken,überlegen, ob wir ein Glas kühlen Weißwein trinken,reden leise, lassen uns von der schweren Sommerwärme träg‘ verführen.Nichts regt sich – nicht der kleinste Luftzug ist zu spüren. Wenig später sind tief schwarze Wolken aufgezogen:Bedrohlicher Anblick von gespenstischer Ruhe durchwoben.Plötzlich ein Blitz, ein Donner – dann bricht es los!Regen prasselt lautstark auf das Pflaster vor‘m Erdgeschoss. Kleine Tropfen wehen durch‘s offene Fenster in…

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