Glück

Ein neuer Tag im Leben
Gesetzte Ziele anzustreben
Notwendigkeiten einzurichten
Erfolge zu erleben, zu erfüllen alle Pflichten
Viel zu tun in wenig Zeit
Und doch, bei all der Betriebsamkeit
Bleibt Leere irgendwo
Trotz allen Freuden, wieso?
So gehen die Tage denn dahin
Angefüllt, doch ohne Sinn
Die Frage nach der Leere offen
Weiter suchen und auf Antwort hoffen
Da seh‘ ich zwischen 1000 Menschen DICH
Du schaust mich an und siehst auch mich
Mit schlafwandlerischer Sicherheit kommen wir uns entgegen
Wir stehen uns gegenüber ohne uns zu bewegen
Alles um uns herum versinkt
Während mein Blick von Deinem und Dein Blick von meinem trinkt
Schließen wir uns in den Arm
Da ist das Gefühl: Zärtlich, sanft und warm
Die Antwort auf alle Fragen
Ohne ein Wort zu sagen
Erfüllt von Ruhe und Unendlichkeit
Verliert der Alltag die Bedeutsamkeit
Du bist mir Weg und Ziel und Heim
Und ich will für Dich das Gleiche sein
Ich spüre wie Du Dich in meinem Arm entspannst
Mein Vertrauen in Dich erwidern kannst
Diese Verbundenheit und Innigkeit
Losgelöst von Raum und Zeit
Dafür lohnt es sich zu leben
Nie hätt‘ ich gewagt, nach so viel Glück zu streben!

© 2021 Joanna Watson Stein

Photo by Min An on Pexels.com

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